Bereits in den Jahren 2008 und 2010 wurden unter gleicher Leitung, in ähnlichem Umfang und am selben Ort auf einer temporären Freilichtbühne Passionsspiele aufgeführt. Diese Tradition soll weiter fortgeführt werden.

Die Entstehung des ersten ökumenischen Passionsspiels in Gemünda, das im Jahr 2008 zur Aufführung kam, hatte ihren Ursprung nicht in einem Gelübde, wie das in vielen bekannten Passionsspielorten der Fall ist. Es waren vielmehr die Freude am Laientheater und die Möglichkeit, in einer scheinbar gottloser werdenden Gesellschaft den Menschen die Worte Jesu Christi auf diese Weise wieder etwas näher zu bringen, die dazu führten, dass dieses „Neuland“ in Gemünda betreten wurde. Der Erfolg der ersten Aufführung im Jahr 2008 sprach für sich und so war es letztendlich nicht verwunderlich, dass das von Martin Bernard stammende Stück „Ein Jünger Jesu“ im Jahr 2010 aufgrund großer Nachfrage sogar ein weiteres fünftes Mal zur Aufführung kam. Der Auftrag, der am Ende dieses Stückes von Jesus an Petrus gerichtet war, war eindeutig. Petrus sollte im Namen Jesu die Menschen nach dessen Tod zusammenhalten. Er sollte sich auf die Suche nach Mitstreitern machen, um die Worte Jesu vielen Menschen nahe zu bringen.

Nach nunmehr fünfjähriger Pause soll im Juni 2015 quasi die Fortsetzung dieses Passionsspieles gezeigt werden.

 

Informationen zu den ersten und zweiten Passionsspielen Gemünda 2008 und 2010 finden Sie aktuell unter www.gemuenda.de:

Passionsspiele Gemünda 2008

Passionsspiele Gemünda 2010